Alte Ansichtskarten: Berliner Grand Hotels in den Goldenen Zwanzigern

Posted by Stefan Schmalhaus 0 comments

Die Zwanziger Jahre waren die letzte Blütezeit der Grand Hotels. In Berlin wetteiferten mehr als ein Dutzend Häuser mit klangvollen Namen um die zahlreichen Reisenden aus dem In- und Ausland. Ob Staatsgäste, betuchte Touristen, gastierende Künstler oder Geschäftsleute – jeder Gast, der es sich leisten konnte, fand in den Hotels der gehobenen Luxusklasse jede nur erdenkliche Annehmlichkeit.

Über die Rangfolge der Grand Hotels lässt sich streiten. An der Spitze der Nobelherbergen stand jedoch ohne Zweifel das luxuriöse Adlon. Der Berlin-Baedeker von 1927 führt die Liste fort mit dem Hotel Esplanade, dem Kaiserhof, dem Bristol, dem Continental-Hotel und dem Palast-Hotel. Das größte und technisch modernste war jedoch das Excelsior in der Königgrätzer Straße (heute Stresemannstraße, während der Nazizeit Saarlandstraße) gegenüber dem architektonisch gewaltigen Anhalter Bahnhof.

Published December 25, 2010, filed in Geschichte 0 comments
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