Eine Reise ins goldene Zeitalter des amerikanischen Messerhandwerks: GEC Tidioute Weaver Jack
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Die letzte Dekade des neunzehnten und die ersten drei Jahrzehnte des zwanzigsten Jahrhunderts gelten als das goldene Zeitalter des amerikanischen Messerhandwerks. Der kleine Ort Tidioute in den Hügeln im Nordwesten von Pennsylvania war berühmt für seine Taschenmesser, und es gab gleich zwei Firmen, die sich “Tidioute Cutlery Company” nannten. Doch schon bald nach Anbruch des zwanzigsten Jahrhunderts verschwanden diese Firmen, wurden verkauft und umbenannt, aus einer ging später das heute allseits bekannte Unternehmen KA-BAR hervor.
Rund hundert Jahre später, im Jahr 2006, gründen Bill Howard und Ken Daniels die Great Eastern Cutlery Company (GEC) im nur zwanzig Meilen von Tidioute entfernten Städtchen Titusville. Sie reaktivieren zwei wohlklingende traditionelle Markennamen der amerikanischen Messergeschichte: Northfield UN-X-LD und Tidioute Cutlery! Ein Jack Knife der Marke Northfield UN-X-LD habe ich bereits vor einiger Zeit vorgestellt, heute werfe ich einen Blick auf ein mit drei Klingen ausgestattetes “Dog Leg” Jack Knife der Marke Tidioute Cutlery.
Da GEC-Messer hier in Deutschland so gut wie überhaupt nicth erhältlich sind, möchte ich darüber hinaus als erstklassige Bezugsquelle die Website der NorthWest Knife Company empfehlen. Der Betreiber dieses Online-Shops, Gary Norton, ist ein stets hilfsbereiter Mensch, der die Messer sogar genauestens inspiziert, bevor er sie auf die Reise schickt.




































16:32
Wieder einmal ein schöner Bericht über die amerikanische Messermacherkunst. Sowohl der Bericht als auch das Messer machen Lust auf mehr!
Gruß
Holger