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Der Moby Dick unter den amerikanischen Taschenmessern: GEC Northfield UN-X-LD Whaler
Es gibt kein anderes traditionelles amerikanisches Taschenmesser, das so aus dem Rahmen fällt wie das “Elephant Toenail”/”Sunfish”. Nicht nur die schiere Größe des Griffs und der Klingen ist beeindruckend, sondern auch die Vielzahl der Namen, unter denen dieses Messer in den vergangenen hundert Jahren vermarktet wurde. Dabei hat es seine Glanzzeit als robustes Arbeitsmesser längst hinter sich, heute ist es vornehmlich ein Sammlermesser.
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“Le Camembert” (das Messer, nicht der Käse) von Guy Vialis
Neoregionale Messer sind in Frankreich seit einigen Jahren im Trend. Da wollte auch das kleine Dorf Camembert in der Normandie nicht zurückstehen, zum weltberühmten Käse sollte sich ein Messer gleichen Namens hinzugesellen. Im Jahr 2007 beauftragte der Bürgermeister von Camembert den Sommelier und Messerdesigner Guy Vialis mit dem Entwurf eines offiziellen Camembert-Messers. Das Ergebnis ist jedoch kein Käsemesser, sondern ein schicker, alltagstauglicher Slipjoint-Folder mit Griffschalen aus Buchsbaum und einer Klinge aus 12C27-Stahl.
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Spanisches Slipjoint-Messer: Navaja Busa No. 0 von Pallarès Solsona
Das alte spanische Städtchen Solsona, im Herzen Kataloniens gelegen, ist Sitz des Familienbetriebs Pallarès, der allerlei Schneidwaren für den Massenmarkt herstellt, aber auch eine Handvoll interessanter Messermodelle für den anspruchsvolleren Nutzer anbietet. Das im Jahr 1917 gegründete Unternehmen wird heute in dritter Generation von zwei Cousins geführt und behauptet sich gegen die bekannten Namen aus Albacete (Muela, Nieto, Cudeman usw.). Das hier vorgestellte Messer, das Navaja Busa No. 0 mit Karbonstahlkinge und Widderhorn-Griffschalen, zeigt wieder einmal, dass sich ein Blick auf weniger bekannte Marken durchaus lohnt.
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Alle Videos zu Chambriards “Le Thiers”-Messerfamilie im Überblick
Zur besseren Auffindbarkeit habe ich hier noch einmal alle vier Videos über Chambriards “Le Thiers”-Messerfamilie zusammengestellt.
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Französische Messer-Arithmetik: “Le Compagnon” + Korkenzieher = “Le Grand Cru”
Was wäre ein französisches Taschenmesser ohne “tire-bouchon” (Korkenzieher)? Zugegeben, unsere Vorstellung von den Franzosen als Baguette, Brie und Rotwein verfallenen Genussmenschen ist klischeehaft, aber es ist eines jener Klischees, nach denen man sich sehnt, weil sie etwas sympathisch Nostalgisches haben. Mit dem Messer “Le Grand Cru” von Chambriard lässt sich dieses Klischee jedenfalls wunderbar ausleben – auch als Deutscher und außerhalb Frankreichs. Nüchtern betrachtet, handelt es sich beim “Le Grand Cru” um ein “Le Compagnon” mit zusätzlichem Korkenzieher.
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“Le Thiers”-Messer im Miniaturformat: Chambriard Le Compact
Das klassische “Le Thiers”-Messer der Coutellerie Chambriard, “Le Compagnon”, habe ich hier bereits vorgestellt; heute folgt die Kompaktausgabe dieses Messers, das den dazu passenden Namen trägt: “Le Compact”. Das kleine Gentleman-Messer folgt in Form und Bauart dem großen Bruder und ist ein eleganter Begleiter für Mann und Frau.
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Eine klassische Schönheit aus der Auvergne: L’Arconsat von Laforet, Couteliers
Seit ein paar Jahren lässt sich in Frankreich ein Trend beobachten: Messerschmiede mit einem regionalen Traditionsbewusstsein schaffen neue Messermodelle und benennen sie nach ihrer Heimatstadt (die manchmal auch nur ein Dorf sein kann). Zwar können diese sogenannten neo-regionalen Messer noch nicht mit historischer Patina – sprich: Anekdotenreichtum und Legendenbildung – glänzen, doch manche haben durchaus das Zeug, mehr als nur ein Souvenir für Touristen zu sein. Das Arconsat, benannt nach dem gleichnamigen Ort in der Auvergne, wird in der 2005 gegründeten Messerschmiede von Jean-Claude und Michèle Laforet in zahlreichen Variationen gefertigt und kann schon jetzt als moderner Klassiker bezeichnet werden.
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Ein Messer als Wahrzeichen einer Stadt: “Le Thiers” (Chambriard Le Compagnon)
Bereits im Mittelalter ließen sich die ersten Messerschmiede in der Stadt Thiers nieder, die in den darauffolgenden Jahrhunderten zur Hauptstadt der französischen Messerschmiedekunst wurde. Noch heute gibt es dort mehrere Hundert Betriebe, die dieses Handwerk pflegen. Doch es dauerte bis in die neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, bis die Stadt mit einem Messer gleichen Namens ein Wahrzeichen bekam: “Le Thiers”.
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“Geh aber nun und grüße / Die schöne Garonne”: Le Garonnais
Die Vielfalt regionaler französischer Messer ist mitunter verwirrend. Was sich da in den verschiedenen Landstrichen im Laufe der Zeit an Griff- und Klingenformen herausgebildet und wechselseitig beeinflusst hat, ist ein komplexes Forschungsgebiet für Spezialhistoriker. Aber der genaue Blick lohnt sich: Zwischen den sehr preiswerten Opinels und den mit teuren Materialien veredelten Laguioles gibt es eine Reihe von erschwinglichen Messern, die vielleicht keinen Sammler-, wohl aber einen hohen Nutzwert haben. Eins davon ist das Garonnais aus der Schmiede Au Sabot.
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Ein neues Mitglied in der Slipits-Familie: Spyderco Squeak
Bekanntlich hat Spyderco seine einhändig zu öffnenden Slipjoint-Messer “Slipits” getauft, und diese Produktfamilie hat seit diesem Sommer ein neues Mitglied: das Squeak. Dieses Messer ist der kleine Bruder des Urban und des UKPK; man könnte auch sagen, es ist ein Chicago ohne Linerlock, da beide Messer einander in Form und Größe sehr ähnlich sind. Das Squeak ist klein und handlich, passt somit gut in zarte Frauenhände, und es darf in Deutschland öffentlich getragen werden. Was lag also näher, als dieses Messer meiner Freundin zum Geburtstag zu schenken!
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Meine Messersammlung
Ich weiß nicht, wie oft ich schon gebeten wurde, ein Video über meine Messersammlung zu machen. Und jetzt – Trommelwirbel! – ist es da! Bei dieser Gelegenheit habe ich selbst zum ersten Mal alle meine Messer an einem Ort versammelt gesehen.
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Great Eastern Cutlery “Northfield UN-X-LD” Jack Knife (Burnt Stag) – Video und Bildergalerie
Nachdem dieses Messer unglaubliche 52 Tage für die Reise aus den USA nach Deutschland gebraucht hatte, war meine Freude natürlich groß, dass es überhaupt noch den Weg zu mir gefunden hat. Die Produkte aus dem Hause Great Eastern Cutlery gelten unter den Liebhabern traditioneller Taschenmesser als führend, was die handwerkliche Qualität angeht. Davon wollte ich mich selbst überzeugen.
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Die Apotheose des “American Frontiersman”: Video zum Case Trapper
Zugegeben, dieses Video ist eine wilde Mischung aus Produktbesprechung, historischem Dokumentarfilm, literarischer Analyse und psychedelischem Musikclip. Mal sehen, ob’s gefällt.
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Indianisches Erbe und literarischer Abenteuergeist: Video zum Case Canoe
Das traditionelle Canoe-Taschenmesser ist mein Favorit unter den klassischen amerikanischen Messerformen. Das Video schlägt einen Bogen vom uralten indianischen Handwerk des Kanubaus aus Birkenrinde bis zum Abenteuerroman “Der letzte Mohikaner” von James Fenimore Cooper. Und natürlich kommen die Messer von Case auch nicht zu kurz.
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Video: Stockman-Taschenmesser und die Schlachthöfe von Chicago
Die traditionellen Case-Taschenmesser Large Stockman und Humpback Stockman habe ich hier vor einiger Zeit in Bild und Text gewürdigt. Eine detaillierte Vorstellung und geschichtliche Einordnung dieser Messer gibt es nun als Video. Und allen Tierschützern sei versichert, dass keins der Schafe zu Schaden gekommen ist (zumindest nicht durch mich).
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Amerikanische Tischsitten der Wild-Frontier-Zeit: Video über das Case Large Texas Toothpick
Das Video zum Large Texas Toothpick setzt meine kleine Case-Serie fort. Für dieses Video ist es mir gelungen, eine amerikanische YouTube-Kollegin für ein Voice-over zu gewinnen. Toller Gastauftritt!
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Video: Mark Twain und das Barlow-Messer
Das Video zum Case Barlow ist eine experimentelle Mischung verschiedener Gattungen: Messer-Besprechung, historische Dokumentation und literarische Analyse verbinden sich hoffentlich zu einem interessanten Ganzen.
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Der Präsident und das Messer: Video zum Case Eisenhower
Nachdem ich hier eine Serie von Case-Messern in Text und Bild vorgestellt habe, folgt jetzt eine Video-Reihe. Den Anfang macht das Case Eisenhower.
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Vom Kastrierwerkzeug zum Sammelobjekt: Case Stockman
Die Geschichte des “Stockman”-Taschenmessers reicht zurück bis in die 90er-Jahre des 19. Jahrhunderts und damit in die Anfangsjahre von Case. “The premium stock knife is a serpentine-shaped double end pocketknife that has two springs and three blades.” So steht’s im Lehrbuch (“Blade’s Guide to Knives & Their Values”, 7. Auflage), und das “Stockman” von Case hält sich weitestgehend daran; lediglich bei der Anzahl der Rückenfedern weicht es von der Beschreibung ab: Seit den 1990er-Jahren spendiert Case jeder der drei Klingen eine eigene Feder.
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Uramerikanisch und doch von britischer Abstammung: Case Barlow
Die Geschichte des Barlow-Messers begann im Sheffield des 17. Jahrhunderts. Obadiah Barlow soll dort um 1670 das erste Messer dieser Art hergestellt haben. Obadiahs Enkel, John Barlow, exportierte dieses Messer nach Amerika, wo später gleich mehrere Barlow-Familien behaupteten, das Messer erfunden zu haben. Wie auch immer, das Barlow wurde schnell zum Synonym des amerikanischen Taschenmessers schlechthin. George Washington soll eins besessen haben, und Mark Twain setzte diesem Messer in seinen Romanen “The Adventures of Tom Sawyer” (1876) und “Adventures of Huckleberry Finn” (1885) ein literarisches Denkmal.

Posted by Stefan Schmalhaus •
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